Monatsarchiv: März 2013

Zum letzten Mal…

…hab ich eine Klausur geschrieben!! Zumindest zum letzten Mal für dieses Studium (und da es ja ein Master ist und ich ja dann auch mal selber Geld verdienen muss, wird es vorläufig auch erstmal das letzte bleiben). So. Cool. Dann fängt ja also bald auch die Masterarbeit an. Cool. Wir voll viel Spaß machen. Dann kommt noch die Verteidigung (okay, da schlottern mir jetzt schon die Knie) und dann ist das süße Studentenleben vorbei.
Da gibt es in meinem Kopf dann zwei Stimmen dazu.
Die eine ist eher so drauf: „Yeah, voll geil, niiiie wieder Nächte durchlernen! Nie wieder endlos langweilige Vorlesungen! Nie wieder zu viel Monat am Ende de Geldes!“
Die andere, die auch so ein bisschen lauter ist, klingt eher so: „Oha, Studium vorbei, dann beginnt ja auch für dich jetzt endlich mal der Ernst des Lebens. Mit Arbeit, Überstunden, Stress und täglich den zermürbenden Gedanken darüber, ob das jetzt wirklich alles ist im Leben. Keine Studentenvergünstigungen mehr, keine Parties unter der Woche, keine tollen Studienfreunde: Nur noch genauso angeödete, mindestens doppelt so alte Kollegen, die den unliebsamen Arbeitsalltag auf deine Schultern laden! Aber ha! Arbeitalltag! Musste ja auch erstmal finden, ne? Wo willste denn eigentlich hin? Großes Unternehmen? Kleines? Etwa ATOMINDUSTRIE?? (Niemals!) Und so städtemäßig? München, Hamburg, Berlin, Pott? Na? Schon was ausgesucht? Jaha, und findste da auch Freunde? Und ne ordentliche Arbeit? Und endlich mal wieder EINEN FREUND? Mädchen, Mädchen, das Studium geht schneller zu Ende als du denkst!“

Puh, die zweite hat auch eindeutig ein bisschen mehr zu sagen!! Letzte Klausur also…puh und ein kleines juhu. Immerhin hab ich noch eine mündliche Prüfung, also ran an dne Lernstoff und die Gehirnkapazitäten von Zukunftssorgen auf Thermodynamik lenken. Adieu für heut!

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Was Wichtiges

Es ist manchmal schwer zu erkennen, was wirklich wichtig ist. Das gilt im Leben genauso wie für Klausuren. Manchmal erkennt man es erst zu spät, wenn die Prüfung schon vorbei ist. Bei der Klausur kann man nichts daran ändern. Dann hat man das Wichtige nicht gelernt gehabt und konnte die Aufgabe nicht lösen. Das Ergebnis liegt nun in den Händen des Prüfers und bis man es selbst in den Händen hält, kann man nichts mehr daran ändern.
Wie ist das aber im Leben? Wenn ich heute eine Entscheidung treffe und merke, dass das die falsche war, kann ich das dann noch ändern? Ich glaube, können ist im echten Leben nicht das Problem, aber gesellschaftliche Zwänge, eigene Ängste und der Schweinehund, die halten uns davon ab. Die halten uns davon ab, mal was zu wagen. Entscheidungen wieder zurückzunehmen oder einfach mal das Herz voran zu werfen.

Hat sicher auch was gutes, so lebt es sich schön sicher und ohne Risiko.

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Riesenar***

Es gibt Probleme, die sich manchmal so aufbauschen, als Riesen darstellen und sich, auf den ersten Blick zumindest, absolut nicht lösen lassen.
Dann verzweifel ich. So richtig. Dann kann ich anfangen zu heulen und werd richtig wütend, weil ich keine Ahnung hab, wie ich dieses blöde Problem lösen soll und hör einfach auf mich damit zu beschäftigen und bin dann wieder wütend und muss vor Wut wieder heulen und bin einfach schwer verzweifelt. Das dauert so fünf bis zehn Minuten (woran man vielleicht erkennen kann, das ich noch nicht so oft so richtig große Probleme hatte) und dann resignier ich. Dann kommt die Einsicht: Okay, durch rumheulen und wütend sein bewegt sich nichts. Rein gar nichts. Also muss ich was machen. Wenigstens versuchen, das Problem zu lösen. Vielleicht geht es ja doch irgendwie, so oder so.
Ein bisschen Zweifel ist schon noch im Bauch, aber auch Mut. Also ran an den Speck. Wenn’s dann nicht klappt: Die Taschentücher liegen bereit!

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Prokrastinieren

Pünktlich nach dem Aufstehen fang ich damit an,
red mir noch ein, der Tag sei lang
Obwohl ich die Uhr schon ticken hör
kann ich nicht anfangen
red mir noch ein, es wird nicht so schwer.

Anfangen, einfach anfangen,
sag ich mir schon den ganzen Tag.
Trotzdem sitz ich noch hier,
immer noch ein leeres Papier,
nichts bewegt sich, nichts füllt sich.
Ich muss
entweder jetzt oder es ist zu spät.
Reiß dich zusammen,
es ist doch nicht so schwer!

Ne, kein Bock!

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Grade das Gefühl gehabt: Ich muss dringend mal wieder was ändern in meinem Leben!!
Und: Facebook-Chat wieder angestellt, gnihihi.

Jetzt geht’s wieder zurück zu Laurent und seinen Reihen (wer da noch nichts von gehört hat: Einfach eine Mathe3-Vorlesung besuchen. Voll spaßig)

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März 17, 2013 · 7:21 pm

Experiment

Ich schreibe gerne, aber tue es so gut wie nie.

Ich lese gerne, finde aber nie die Zeit.

Ich lache gerne, schaffe aber meist nur ein Schmunzeln.

Und ich lebe gerne und stelle aber fest, dass ich den Großteil meines Lebens damit verbringe, vor dem PC zu sitzen und das Leben der anderen zu verfolgen. Viertelstündlich meine Mails zu aktualisieren (vllt lässt mich ja jemand aktiv teilhaben? ;)) und wenn es dann mal soweit kommt, mit dem inneren Drang, ja schnell wieder an den PC zu kommen.

Okay, Problem erkannt – Problem gebannt?

Ganz so einfach ist es wohl nicht. Wissen tu ich das ja schon länger. Also ab heute: Täglich schrieben!

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