Monatsarchiv: Februar 2012

Aufruhr in der Bibliothek

Als fleißiger Student habe ich mich gestern nachmittag zum Lernen in die Uni-Bibliothek begeben. Die Atmosphäre und die vielen anderen lernfreudigen Studenten motivieren einen ja doch mehr, als die Ablenkungen, die man zu Hause so hat.
Ich habe mir also einen freien Platz gesucht (was in der Klausurenzeit gar nicht so einfach ist!!), mir ein interessantes Fachbuch besorgt (…nicht) und zur wenigstens kleinen Ablenkung meinen Laptop angemacht, um beim Lesen Musik zu hören. Ich war begeistert, über die Qualität meiner neuen Kopfhörer und wippte beim Lesen leicht im Takt mit. Zehn Minuten Lesen, zehn Minuten im Internet surfen und plötzlich tippt mich jemand an. Ich drehe mich um, ziehe die Ohrstöpsel aus den Ohren und erstarre: Die Musik ist immer noch an!
Der nette Bibliotheksmitarbeiter deutet auf den nicht ganz eingesteckten Stecker vom Kopfhörer und bittet mich, die Musik auszumachen oder das zu korrigieren.
Ich wurde knallrot, entschuldigte mich bestimmt hundertmal und wäre am liebsten direkt abgehauen, aber nur zwanzig Minuten in der Bib macht ja auch keinen Sinn. Heute sitze ich jedenfalls wieder zu Hause am Wohnzimmertisch, da kann mir sowas nicht passieren!

Was mich aber am meisten wundert: Warum hat mir denn keiner von den anderen Studenten was gesagt? Ich meine, es herrscht absolute Stille, selbst Gespräche mit mehr als zwei Sätzen sind verpönt und werden sofort unterbunden und ich spiele da zwanzig Minuten wilde Rockmusik und keiner sagt was? Naja, vielleicht hats der Meute auch gefallen! Ich trau mich da trotzdem erstmal nicht mehr hin!

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Klausurenphase

Februar – die ersten Sonnenstrahlen, der Himmel ist blau, das Wetter lädt zu einem Spaziergang ein…
… und ich sitze vor meinem Schreibtisch und pauke!
Ok, ok, ich will mich gar nicht beschweren! Zum rausgehen ist es eh zu kalt und würd ich nicht lernen, würde ich vermutlich trotzdem meine Zeit mit Serien/Lesen/im-Internet-surfen verplempern. Noch habe ich eineinhalb Studienjahre vor mir und bin gerne Studentin, aber in der Klausurenphase seh ich auch das Ziel und freu mich darauf, irgendwann mal um 17 Uhr nach Hause zu gehen und nichts mehr vorzuhaben!

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Meine Mitbewohner

Seit Beginn meines Studiums lebe ich in einer WG mit insgesamt sechs anderen Mitbewohnern. Zeitweise sind es auch mal neun oder zehn, wenn man die Partner mitzählt.
Von diesen sechs Mitbewohnern sind fünf total spitze und einer eher anstrengend, was möglicherweise daran liegt, dass diese Person erst etwas später eingezogen ist und daher wenig Mitspracherecht bei den WG-Regeln hatte. Ist das unfair? Für uns andere war es jedenfalls einfacher, die gut laufenden Regeln beizubehalten, nur dass die jetzt nicht mehr ganz so gut laufen, aber dazu später mal mehr.
Zu siebt teilen wir uns ein großes Wohnzimmer, eine Küche (immerhin mit zwei Kühlschränken), drei Toiletten und ein Badezimmer mit Dusche. Das muss man sich mal kurz vorstellen. Ein Badezimmer! Mit sieben Leuten! Erstaunlicherweise klappt das aber eigentlich ganz gut, denn nur drei von uns duschen morgens. Meine einzige weibliche Mitbewohnerin steht dabei schon zur nachtschlafender Zeit auf, denn sie braucht neben einer frühen Dusche auch ein ausgiebiges Programm zum wach werden: Kaffee und Zigarette.
Die beiden Jungs, die auch morgens duschen, sind leider beide ausgesprochene Langschläfer und Langduscher (zwanzig Minuten unter der Dusche ist bei denen nichts!) und deshalb sind die beiden auch die einzigen, die wegen dem einzigen Badezimmer Stress haben. Aber wer will sich das morgens schon antun?
Ich geh duschen!

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Spinnen

In meinem Badezimmer versteckt sich oben links im Fenster ein kleines Spinnennest. Keine Angst, die Spinnen sind winzig klein und lösen nur eine latente Phobie aus, gegen die ich mit einfach-in-die-andere-Ecke-der-Badewanne-stellen sehr gut ankomme. Früher wäre das sicher anders gewesen.
Kleines Beispiel?
Als ich mit zehn Jahren eine Spinne in meinem Zimmer entdeckte (Diese saß auf Augenhöhe auf meiner Schranktür und war mindestens so groß wie mein Kopf! Mindestens!) bin ich sofort auf mein Bett gesprungen (Denn da kommt die Spinne ja niemals hoch!) und habe so lange geschrien, bis mein Vater seinen Abendkrimi unterbrach und die Treppe herunterpolterte (Was mindestens eine gefühlte Stunde gedauert hat…Vielleicht hat er seinen Krimi also doch zu Ende geguckt). Als er den Grund meiner Aufregung lokalisiert und aus dem Fenster geschmissen hatte, bekam ich Schreiverbot. Bei jeder weiteren Spinne, die sich in mein Zimmer verirrte, musste ich also erst einmal an diesen Untieren vorbei aus dem Zimmer und jemanden finden, der die Spinne beseitigen würde. Oft genug hatte die Spinne sich dann schon wieder verkrümelt und ich habe die Nacht unter meiner Bettdecke verbracht.

Heutzutage schaffe ich es, die Spinne selber wegzusaugen (auch wenn es ein gruseliges Gefühl ist, wenn man weiß, dass die Spinne nur Millimeter an der eigenen Handfläche entlangsaust) oder einfach zu akzeptieren (Hat ja auch ein Lebensrecht, die Gute). Trotzdem frage ich mich: Was macht ein Spinnenetz mitten im Winter in meinem Badezimmer?

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Meine liebste Buchreihe

Heute möchte ich meine Lieblingsbuchreihe vorstellen:
Harry Potter!
Wie, die kennt ihr schon?

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Die Gebrüder Grimm

Die Märchen der Gebrüder Grimm. Da kann doch sicher jeder eines aufzählen? Mir wären auf Anhieb sogar mehr eingefallen, aber gestern habe ich festgestellt, dass ich kaum eines der Märchen noch in seiner Originalversion kenne.
Da ich ein paar Tage in der Grimm-Stadt Kassel verweilte und sich die Erstausgabe der Jungs Ende diesen Jahres zum 200. Mal jährt, habe ich mir kurzerhand vier ihrer Werke duchgelesen.
Das mögen nicht ihre bekanntesten sein, aber gehört davon haben zumindest die „Once upon a time…“-Gucker und Kinder von Märchen-vorlesenden-Müttern bestimmt:
– Rapunzel („Rapunzel, Rapunzel, lass dein Haar herunter!“)
– Vom Fischer und seiner Frau („Buttje, Buttje in der See“)
– Rumpelstilzchen („Ach, wie gut, dass niemand weiß…“)
– Frau Holle („Schnee!“)

In Klammern habe ich mal meine ersten Assoziationen dahinter geschrieben.
Vier Märchen also, deren Geschichten ich kannte, aber deren Details ich vergessen hatte.
Bei Rapunzel zum Beispiel wusste ich nicht mehr, dass das Mädchen in den Turm gerät, weil ihr Vater noch vor ihrer Geburt aus dem Nachbargarten der bösen Hexe Salat für seine Frau stibitzt. Die Moral von der Geschicht? Wenn man bei den falschen Leuten klaut, verliert man seine Kinder!
Gruselig auch, dass der Prinz sein Augenlicht verliert, aber immerhin Jahre später durch die Tränen der armen Rapunzel wiedererhält. Kommt euch das unbekannt vor? Seht ihr! Ein Blick ins Märchenbuch hilft!

Ich wünsch euch viel Spaß, beim Wiederentdecken eines Stückchen Kindheit.

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